Wappen von Pulheim endet mit Sieg von Holger Koopmann

Nachdem am Samstag meine Teilnahme bei „Rad am Ring“ so äußerst erfolgreich war, wollte ich die gute Form nutzen und bin einen Tag später auch beim Jedermannrennen in Pulheim an den Start gegangen. Das Jedermannrennen dort wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgetragen und es hatte sich in der Szene offenbar herumgesprochen, dass der Kurs bis auf die ansteigende Zielgerade und eine links/rechts Schikane 500 m vor dem Ziel nicht besonders anspruchsvoll ist.

So hatten sich gut 50 Fahrer aus dem weiteren Kölner Umland eingefunden, darunter auch einige Starter, die bereits gestern am „Ring“ am Start standen. Für gute Konkurrenz war also gesorgt und es versprach ein spannendes Rennen zu werden. Den 6 km-Kurs galt es 5 mal zu umrunden, wobei bei jeder Zieldurchfahrt eine Prämie in Form von Sachpreisen ausgelobt war.

Das Rennen begann zügig und ich setzte mich zusammen mit Bernd Quitzow vom Team Merkur-Druck in der Spitze fest. So konnte ich Ende der ersten Runde an Position zwei auf die Zielgerade einbiegen und behielt diese Position auch im Prämiensprint. Nur nicht gleich überreißen, dachte ich mir, denn weitere vier Überfahrten und Prämien- bzw. zum Schluß der Zielsprint standen mir bevor.

In Runde zwei wollte ich es dann aber doch wissen und zog von Position drei, zu Beginn der Zielgerade, durch. Der Gewinn des Prämiensprints war der Lohn und schon ging es in die dritte Runde. Hier versuchte nun Enrico Muax sein Glück von vorne. Ich ging als ca. Fünfter in den Sprint und als ich Muax rechts überholte, zog Quitzow links vorbei. Ich hielt mich zurück, denn ich wollte mir die Kräfte lieber weiterhin fürs Finale aufbewahren.

War es bis dahin immer recht einfach gewesen sich unter den ersten fünf Richtung Zielgerade zu bewegen, war ich in der vierten Runde etwas eingebaut. So konnte ich erst auf Position zehn um die Kurve biegen, schaffte es bergauf dann aber doch wieder auf Position zwei und hatte bereits meine vierte und damit letzte Prämie.

Nun hieß es alle Konzentration auf den Zielsprint zu legen. Nach den gestrigen Strapazen hatte ich keine Lust auf einen neuerlichen Ausreißversuch. So hielt ich mich bis 1,5 Kilometer vor Ziel im vorderen Feld auf. Dann ging die erste Attacke und ich sprang ans Hinterrad des verfolgenden Fahrers. 1 km vor dem Ziel hatte er zum Führenden aufgeschlossen. Ich wartete kurz und schoß dann links aus dem Feld heraus. Schnell hatte ich 20 m zwischen mich und das Feld gebracht.

In der Abfahrt zur Schikane und der folgenden Zufahrt zur Zielgeraden ließ ich es etwas ruhiger angehen, um noch genügend Kraft für den Bergaufsprint zu bewahren. Mit ca. 5 m Vorsprung ging ich in den Anstieg, gab Vollgas und konnte meinen Vorsprung ins Ziel retten.

Ein rundherum gelungenes Rennen mit einem starken Bernd Quitzow auf Platz zwei und Florian Walden vom Team Sonosan auf Position vier.

Autor: Holger Koopmann

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