Rad am Ring 2019 – Team Strassacker holt 3. Platz in der Teamwertung

Mit „Rad am Ring“ stand für das Team Strassacker am vergangenen Samstag das wohl anspruchsvollste Jedermannrennen in Deutschland auf dem Programm, gleichzeitig in den vergangenen Jahren aber auch immer ein sehr gutes Pflaster für das Team. Auch in diesem Jahr waren die Fahrer in Celeste wieder über die gesamte Renndistanz vorne vertreten und zeigten ein sehr aktives Rennen, auch wenn die Platzierungen am Ende nicht ganz an die Ergebnisse aus den Vorjahren heranreichen konnten: In der Einzelwertung fuhren Tom Walther und Benni Koch mit tollen Leistungen unter die TOP 10 und in der Teamwertung reichte es für einen beachtlichen 3. Platz.

Sicher zur Hohen Acht
Da es auf der Anreise zum Ring immer wieder geregnet hatte konnte man sich nicht sicher sein, ob es irgendwo auf der Strecke noch nass war, weshalb die Devise für die erste Runde klar war: Immer möglichst weit vorne fahren und sicher zur Hohen Acht kommen. Dank Caspar Rüter, der das Feld sicher durch die zahlreichen Kurven der Nordschleife pilotierte, gelang dies allen Strassacker-Fahrern und das eigentliche Rennen konnte beginnen.

Höllentempo zerlegt früh das Feld
Am Anstieg zur Hohen Acht angekommen war es dann aber zunächst das Team DKS welches in Person von Karsten Klein ein so hohes Tempo anschlug, dass sich die Gruppe schnell stark dezimierte. Klein fuhr sogar am Ende des Anstiegs noch einen beachtlichen Vorsprung heraus, aufgrund der Tempokontrolle von Flo Bauer und Christian Thomas blieb er aber immer in Sichtweite und konnte kurz vor der nächsten Auffahrt mit relativ geringem Aufwand wieder gestellt werden. In den nächsten Runden wiederholte sich diese Rennsituation dann zunächst noch zwei Mal – im Anstieg drückte DKS bzw. Paul Voß, der hier 2016 noch das Profirennen am Ring, das Rudi-Altig-Race, gewonnen hatte, aufs Tempo. Auf dem Rest der Runde kontrollierte Strassacker durch Christian Thomas, der quasi zwei Runden von vorne fuhr, das Tempo, immer mit dem Ziel die „Bergflöhe“ Chris Mai, Tom Walther, Nils Kessler und Benni Koch aus dem Wind zu halten.

Entscheidung erst in der letzten Runde
Bei der vierten Überfahrt zur Hohen Acht scherte Thomas dann aus, sodass das Team Strassacker die letzten beiden Runden in aussichtsreicher Position mit fünf Fahrern in der Spitzengruppe in Angriff nahm, denn auch Johannes König fuhr ein starkes, konstantes Rennen und war immer noch in der ersten Gruppe vertreten. In der Folge wurde das Tempo am Anstieg zur Hohen Acht dann vor allem durch den späteren Sieger Christian Kreuchler von BKK Mobil bestimmt und in der letzten Runde lief es auf ein brutales Ausscheidungsfahren hinaus, bei dem Tom Walther mit einem starken 8. Platz das beste Tagesergebnis für das Team Strassacker einfuhr: „Die Vorarbeit des ganzen Teams war heute wirklich super, aber am letzten Anstieg waren dann einfach andere stärker. Leider kamen bei mir auch noch Krämpfe hinzu, sodass im Schlusssprint nicht mehr drin war. Da habe ich heute auch einfach die Transalp noch etwas gemerkt.“ Ebenso beachtlich die Leistung von Benni Koch, der nur wenige Sekunden nach Walther auf dem 10. Platz den Zielbogen passierte, und damit ein tolles Comeback nach seinem schlimmen Sturz in Göttingen feierte. Abgerundet wurde das Teamergebnis durch Nils Kessler auf dem 15. Platz, Johannes König auf dem 20. Platz und Chris Mai, der in den vergangenen Wochen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, auf dem 22. Platz – in Summe bedeutete dies den 3. Platz in der Teamwertung.
Cecilia Falkenberg, unsere einzige Frau am Start, fuhr ein tolles Rennen und kam hinter der diesjährigen Transalpzweiten Ils Van Der Moeren auf Platz zwei ins Ziel. Zugleich bedeutete dies den Sieg in der Altersklasse. Den konnte auch Peter Weingrill im Rennen über 75 km für sich verbuchen (Masters III), wo er in der Gesamtwertung auf einen starken 20. Platz fuhr.

Seit 2013 immer auf dem Podium
Auch wenn es in diesem Jahr nicht zum obersten Platz auf dem Podest gereicht hat, zeigte sich Teamchef Franco Adamo vor allem aufgrund der Konstanz seines Teams sehr zufrieden mit der Leistung: „Wir haben es geschafft jetzt zum sechsten Mal in Folge (2015 musste das Rennen witterungsbedingt kurzfristig abgesagt werden) das Podest in der Teamwertung zu erreichen, das ist einzigartig. Aber auch auf die aktive Fahrweise unserer Jungs heute bin ich sehr stolz, auch wenn es hintenraus nicht ganz nach oben gereicht hat, vor allem da alle unsere Bergfahrer im Vorfeld eine nicht ganz optimale Vorbereitung hatten.“ Aus Sicht der Fahrer war sicherlich die Betreuung ein Highlight, denn jede Runde konnte man sich auf frische Getränke, Anfeuerungen und Aufmunterungen freuen – auch das macht ein Team aus und verdient ein großes Dankeschön!

In den nächsten Wochen wird das Team versuchen den Schwung aus dem Rennen in eine erneut längere Trainingsphase mitzunehmen, denn erst Anfang September wartet mit dem Jedermannrennen der Deutschland-Tour der Höhepunkt der Saison auf das Team.

Folgende Fotos von Nina Wallenborn


Ergebnisse bei Rad am Ring 2019 – Herren:
1. Christian Kreuchler (Team BKK Mobil Oil)
2. Matti Helminen (vp consulting)
3. Anthony Spysschaert (Team DKS)


8. Tom Walther
10. Benni Koch
15. Nils Kessler
20. Johannes König
22. Chris Mai
46. Holger Koopmann


Ergebnisse bei Rad am Ring 2019 – Damen:
1. Ils Van Der Moeren 
2. Cecilia Falkenberg 
3. Katharina Fox 

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