Doppeltes Podium in Düren

Am Sonntag fanden in Kreuzau (NRW) im Rahmen von Rund um Düren neben den Bundesligarennen der U19 und Männer auch die Rennen der Elite-Amateure und Amateure (starteten in einem Rennen bei getrennter Wertung) und der Master II (zusammen mit U17 bei getrennter Wertung) statt.

Im Amateurrennen standen mit Christian Thomas (Elite-Amateure), Johannes König, Lukas Klöckner und Christoph Mai (alle Amateure) gleich vier Strassackerfahrer am Start. Im Rennen über 92 km und gut 1.500 hm ging es gleich zweimal über die bekannte Eifelrunde (Kleinhau, Bergstein, Schmidt, Vossenack).

Leider fiel bei Christian Thomas während der 1. Eifelrunde die elektronische Schaltung aus, so das er mit nur noch einem Gang fahrend den kürzesten Weg Richtung Ziel suchte. Johannes König wurde in der zweiten Runde im Anstieg nach Schmidt durch einen vor ihm abrupt abbremsenden Fahrer zu Fall gebracht, konnte das Rennen dann aber mit Hilfe von Lukas Klöckner zu Ende fahren. Die Spitzengruppe war damit aber entschwunden und mit ihr zusammen Chris Mai, der ein sehr aufmerksames Rennen fuhr, stets auf den vorderen Positionen zu finden war und sich in einem erstklassig besetzten Feld mit den Ex-Profis Thomas Koep/Embrace The World Cycling und Daniel Westmattelmann/Leeze Team by tinteistbesser.de mit Bravour behauptete. Im Zielsprint fand er sich fast in den Absperrgittern wieder, konnte aber doch noch auf einen herausragenden 2. Platz im Rennen der Amateure fahren!!

Im Rennen der Masterklasse und U17 (63 km / 930 hm = eine Eifelrunde), in dem auch zahlreiche Frauen aus dem Profipeloton mitfuhren (u.a. Lin Teutenberg/WNT – ROTOR Pro Cycling, Mieke Kröger/Team Virtu Cycling Women, Hanna Ludwig, Ella Harris, Tanja Erath und Christa Riffel / alle CANYON//SRAM Racing) fuhr Vorjahressieger Holger Koopmann von Beginn an ein aufmerksames und überlegtes Rennen. Im Anstieg nach Schmidt setzte er sich an die Spitze des Feldes und sorgte mit gleichmäßig hohem Tempo dafür, dass die Spitzengruppe in Schmidt nur noch aus rund 15 Fahrern (ca. sieben Master, acht U17) bestand.

Im Anstieg nach Vossenack das gleiche Spiel und die Gruppe schrumpfte auf zehn Fahrer (vier Master). Fortan versuchten sich die Master Fahrer von den U17 Fahrern abzusetzen, da diese nicht bereit waren mitzuarbeiten und um im Finale keine gegenseitigen Rennbeeinflussungen zu haben. Dazu kam es dann doch ein bisschen, da beide Gruppen versuchten voneinander zu profitieren. Der Holländer Stephan Lotz setzte 900 m vor Ziel eine Attacke mit Sprinterloch, Holger Koopmann war zwischen den U17 Fahrern eingeklemmt und konnte nicht kontern. Im Sprint kam er dann auf Platz 3 hinter Andre Kahrger und vor Jochen Wallenborn in Ziel!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.