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Timo Dahlheimer sprintet bei der Jubiläumsausgabe der Cyclassics auf Platz 3

Am Sonntag nahm ich in Hamburg an den 20. Vattenfall Cyclassics, dem mit über 20.000 Startern größten Jedermannrennen Europas, teil. Natürlich stand für mich die Königsdistanz auf dem Programm.

Nachdem ich im letzten Jahr großes Pech hatte (Vorderradpanne 10 km vor dem Ziel), sollte es in diesem Jahr besser laufen und somit kam ich mit hohen Erwartungen nach Hamburg.

In diesem Jahr gab es kleine Änderungen im Ablauf. So wurde z.B. die Köhlbrandbrücke zweimal befahren, die Startzeit um eine Stunde nach hinten verlegt (so dass man halbwegs ausschlafen konnte) und statt der ausgeschriebenen 155 km wurden 161 km gefahren.

Pünktlich um 08:20 h fiel der Startschuss. Bei angenehmen Temperaturen um die 16° C wurde gleich ein hohes Tempo angeschlagen. Es dauerte auch nicht lange und es kam zu ersten Attacken verschiedener Teams („vonHacht-Masters.de“, „TRENGA DE“ und „merkur-druck.com“). Für mich als Einzelstarter hieß es zunächst abzuwarten und es mit Glück eventuell in eine Gruppe zu schaffen.

Schon nach zwei Kilometer kam es zu einer ersten Attacke, die von einem Fahrer von „TRENGA DE“ und Stefan Räth von „merkur-druck.com“ gekontert wird. Schnell konnten sie sich absetzen und im Feld pendelte sich das Tempo anschließend bei ca. 40 km/h ein. Durch ein Orga-Fahrzeug erhielten wir immer wieder den Zeitabstand zu den zwei Ausreißern, welcher sich bei max. 1’20“ bewegte.

Dann passierte erstmal nicht viel. Es versuchten zwar immer wieder Fahrer wegzukommen, so auch ich mit einigen anderen, aber wir wurden immer wieder aufgefahren. Nach 90 km, bei der zweiten Überfahrt der Köhlbrandbrücke, konnten wir den Fahrer von „TRENGA DE“ stellen. Stefan Räth kämpfte noch bis Kilometer 120, musste dann aber auch einsehen, das er alleine keine Chance hatte.

Richtung Pinneberg wurde nun ein sehr hohes Tempo angeschlagen und es kam zu keinen wirklichen Fluchtversuchen mehr. Ab ca. zehn Kilometer vor Ziel kam es dann zu den üblichen „Spielereien“ der Teams. Ich befand mich immer in Schlagdistanz und vor allem weit genug vorne um kritischen Situationen und eventuellen Stürzen aus dem Weg zu gehen.

An der Flamme Rouge versuchte ein Fahrer noch sein Heil in der Flucht, aber dieses Unterfangen war zum Scheitern verurteilt und so kam es zum erwartetem Massensprint. Ich befand mich in einer guten Ausgangsposition und konnte hinter Enrico Busch (vonHacht-Masters.de) und Daniel Knyss (merkur-druck.com) auf Rang 3 sprinten. Nach der Enttäuschung des Vorjahres war ich damit dieses Mal überglücklich.

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Über TIMO DAHLHEIMER

Teamfahrer des Team Strassacker.

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