Zypern-Karte

Reise-Tipp: Zypern, das unentdeckte Fahrradies

Sport und Kultur: Auf Zypern verbinden sich scheinbar unvereinbare Gegensätze zu einem einzigartigen Urlaubserlebnis

[pd-f / cp] „Nur 25 Kilometer?“ Eine gewisse Enttäuschung macht sich auf den Gesichtern der sportlich Ambitionierten unserer Gruppe breit. „Da komm ich doch nicht mal ins Schwitzen!“ Doch murren hilft nichts, für diesen ersten Tag ist nur eine kurze Eingewöhnungstour vorgesehen. Elf Menschen schwingen sich auf die Mountainbikes und los geht unsere erste Radtour auf Zypern.

Zypern – Zweitwohnsitz der Götter

Die drittgrößte Mittelmeerinsel ist ein bisher kaum entdecktes Paradies für Radfahrer, ganz gleich ob Rennrad-Nerd, Offroad-Junky oder einfach tourenbegeisterter Alltagsradler. Zwei Gebirgszüge sorgen für ein abwechslungsreiches Höhenprofil mit Berggipfeln bis zu 1.952 Metern: Die nordöstliche Küste wird vom felsigen Pentadaktylos-Gebirge dominiert. Im Landesinneren liegt das vulkanische und waldreiche Troodos-Gebirge mit dem höchsten Berg Zyperns, dem Olymp – hier haben die Götter offenbar einen Zweitwohnsitz …
Zwischen den Gebirgen erstreckt sich die fruchtbare Ebene Mesaoria, was sinniger Weise so viel wie „zwischen den Bergen“ bedeutet. Die Insel, die sich unter anderem als Geburtsstätte der Aphrodite einen Namen gemacht hat, bietet sowohl asphaltierte Küstenstraßen als auch naturbelassene Bergpässe. Doch nicht nur landschaftlich ist Zypern ideal für alle, die ihren Urlaub auf dem Rad erleben wollen. Auch das Klima lädt gerade in den Wintermonaten zu einem Trip auf die Insel ein. Die kältesten Monate des Jahres, Januar und Februar, warten mit durchschnittlich 15° Celsius auf. Die Hochsaison für Radfahrer, die dem grauen Wetter entfliehen wollen, ist zwischen Oktober und Mai. Um dieses Fahrradies bekannter zu machen, ist Zypern 2010 das Partnerland der Fahrradfachmesse Eurobike gewesen. Zudem organisierten die Macher der weltweit größten Radmesse und die Cyprus Tourism Organisation eine Kurzreise, die auch mich für drei Tage komplett aus dem Alltag reißt: Rad fahren auf einer Insel, die vor Mythologie und Geschichte nur so strotzt – ein Traum für eine radaffine Historikerin.

Zypern-Bucht

Wenn das Schalten plötzlich Sinn macht

Die Gruppe ist bunt gemischt, Männlein und Weiblein, Anfänger und MTB-Hobbysportler. Ich selbst zähle zu den MTB-Anfängerinnen, denn die Großstadt, die normalerweise meinen Lebensrhythmus bestimmt, ist so flach, dass ich grundsätzlich nur Singlespeed – also mit nur einem Gang – unterwegs bin. Das hat natürlich mit der viel gepriesenen Wartungsarmut schaltungsloser Räder zu tun, aber auch schlicht mit dem Fakt, dass meine frühen Berührungen mit Gangschaltungen alle unter dem Wort „katastrophal“ einzustufen sind. Entsprechend misstrauisch nähere ich mich auch der Schaltung, die plötzlich aus vier statt zwei Hebeln besteht. Doch schon nach zwei, drei Runden auf dem Vorplatz der Verleihstation von Zypern-Bike ist das Gänge rauf und runter Schalten nahezu intuitiv und verlangt nach einer leidenschaftlichen Erprobung im Gelände. Helme werden eingestellt, Wasserflaschen am Rad verstaut und los gehts.
Die erste Hürde: Linksverkehr! Auf Zypern haben Leihwagen ein rotes Nummernschild, damit der Einheimische auf den ersten Blick gewarnt ist: Der Fahrer dieses Wagens könnte zu ungewöhnlichen Lenkmanövern neigen … Doch schon nach kurzer Zeit verlassen wir die asphaltierte Straße und lassen die Gesetze hinter uns. Auf den einsamen, menschen- und vor allem autoleeren Schotterwegen Zyperns zählen die Anordnungen zu Links- oder Rechtsverkehr nicht mehr. Und schon liegt der erste steile Anstieg vor uns: „Ha!“, denk ich. „Das schaff ich!“ und schalte nach und nach die Gänge durch, bis… nichts mehr geht. Ich stehe regelrecht am Hang, gebe volle Kraft auf die Pedale: nichts geht. Dabei sind doch noch Gänge da… Während mir der Lenker entgegen steigt, fällts mir wieder ein: Unter Last schaltet sichs nicht! Etwas ungeschickt sieht es wohl schon aus, wie ich versuche, den steigenden Lenker unter Kontrolle zu bekommen und dabei vom Rad zu klettern. „Mist“, denk ich, und schiebe dann doch etwas resigniert das Bike gipfelwärts.
Die Strecke ist gespickt mit kurzen, knackigen Anstiegen und ebensolchen Abfahrten. Ausgewaschene staubige Schotterwege, durchzogen von Regenrinnen und Kuhlen, lose Steinbrocken über den Weg verstreut – all das bringt mich Mountainbike-Novizin immer wieder ins Straucheln. Doch das Felt-Fully schluckt mühelos die Schlaglöcher und trägt mich sicher durch Fahrsituationen, in denen ich mich mit meinem ungefederten Singlespeeder längst auf Kollisionskurs mit Mutter Erde gesehen hätte. Aber ich stürze nicht. Und so macht sich doch ein wenig Stolz in mir breit. Plötzlich geht auch das Schalten flüssiger von der Hand, so dass der richtige Gang erreicht ist, bevor der nächste Anstieg lockt und den Ehrgeiz kitzelt: „Wehe Du steigst ab und schiebst!“
Verschwitzt und glücklich kommen wir im verschlafenen 700-Seelen-Dorf Anaphotia an. Touren-Guide Brett – nicht nur der Name passt 100 Prozent ins Klischee – leitet uns zum Café Aman, das mit seiner überdachten Terrasse zum Verweilen im Schatten einlädt. Freudig machen wir uns über die Erfrischungen her, die uns die Wirtin serviert: Haloumi (ein zypriotischer Käse, der meist gegrillt gegessen wird), Tomaten, Gurken, Oliven, Honig- und Wassermelone. Die Zyprioten wissen, wie man genießt. Und zu neuen Kräften kommt. Gestärkt machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Am Ende des Tages sind sogar Jens und Ingo, die ambitioniertesten Mountainbiker der Gruppe, zufrieden. Und verabreden sich für den nächsten Morgen zu einer Tour vor dem 8 Uhr Frühstück.

Zypern-Antik

Jahrtausende alte Kultur

Der Ausblick ist fantastisch, ebenso die Akustik. Wir stehen auf einem Relikt zypriotischer Geschichte: Kurion, ausgegrabene Überreste eines griechischen Stadtkönigreichs. Die Erbauer Kurions und der weiteren Stadtkönigreiche Zyperns kamen zwischen dem 12. und 11. Jahrhundert vor Christus von Griechenland auf die Insel. Sie verbreiteten hier ihre Sprache, Bräuche und religiösen Kulte. Insgesamt entstanden zehn Stadtkönigreiche auf der Insel der Aphrodite. Das Amphitheater mit Mittelmeerkulisse, das wir gerade bewundernd besichtigen, entstand deutlich später, erst um 200 v. Chr., und wurde in der Folgezeit mehrfach vergrößert. Hier finden heutzutage noch Konzerte und Theateraufführungen statt, an diesem Abend gar ein Stück von Shakespeare: „Der Kaufmann von Venedig“. Auf ganz Zypern zeugen Ausgrabungen von der bedeutsamen Geschichte der Insel, die nicht nur zu Zeiten der Kreuzzüge zum Spielball der Völker wurde. In der Lage der Insel ist ihre Bedeutung gegründet: Sie ist Bindeglied zwischen Europa und Asien, ein idealer Stützpunkt, um beide Kontinente schnell zu erreichen.
Als wir die Sicht auf das Meer genießen und den Ausführungen des Fremdenführers zur Geschichte Kurions lauschen, haben wir unsere Tagestour schon hinter uns gebracht. Eine Rennradtour vom Feinsten, die von unserem einsam gelegenen Strandhotel Aldiana zum Govenors Beach bei Larnaka führt. Dazwischen: Wunderbar gerade, glatt asphaltierte Straßen mit Ausdauer fordernden Anstiegen, die jedes Mal die Vorfreude auf die erfrischenden Abfahrten ins Unermessliche wachsen lassen. Der Asphalt ist ein mir vertrauter Untergrund – hier schlittert und rutscht nichts, nahezu schwerelos fliegen wir über die Insel. Die Abfahrt ist so rasant, dass ich den nächsten Anstieg nahezu hinauf katapultiert werde – der erste (und zugegebener Maßen einzige) Berg, dessen Scheitelpunkt ich noch vor Brett, Jens, Ingo und den anderen erreiche. Ein wunderbares Gefühl! Autos kommen uns auf der Tour so selten entgegen, dass es jedes Mal wieder einen Moment dauert bis man begreift: Der fährt tatsächlich auf der richtigen Seite – Linksverkehr eben.
Doch ausgerechnet heute, auf den asphaltierten Straßen Zyperns, ereilt uns der erste Platten. Vor großdornigen Gewächsen hatte uns Touren-Guide Brett schon vor der Geländetour gewarnt, doch da kamen alle ohne Schaden durch. Enthusiastisch krame ich in meinem Rucksack. „Doch nicht umsonst eingesteckt“, denke ich, und fördere mein Minitool samt Flickzeug zutage. Allerdings habe ich nicht mit Bretts Schnelligkeit gerechnet, dem man anmerkt, dass er das recht oft macht. Ich komme nicht einmal dazu, das Parktool auszuklappen, da hat er den Reifen längst abgezogen. „Flicken? Dauert viel zu lange!“ Schon hat er den Schlauch getauscht, das Reifeninnere auf Dornen untersucht und Luft hineingepumpt. Die Fahrt geht weiter.
Immer wieder halten wir an und genießen den Blick über die weite, zur Zeit etwas vertrocknete Landschaft der Insel zum Meer. Fotos werden geschossen, um die Tage auf Zypern möglichst lang in Erinnerung zu behalten. Eine dieser kurzen Pausen wartet plötzlich mit einem ungewöhnlichen Anblick auf: Ein Hirte treibt seine Herde über das Feld. An sich nichts Spektakuläres, doch der kleine alte Mann reitet auf einem Esel, der beinahe größer wirkt als sein Reiter. Als Sattel dienen offenbar ein paar ausrangierte, zerfetzte Stoffdecken. Ein struppiger Schäferhund hilft dem Hirten bei seiner Arbeit und hält die Ziegen beisammen. Ein alter Strohhut spendet dem runzeligen Gesicht des Mannes Schatten. Hektisch kramen wir in unseren Taschen nach den schon längst wieder verstauten Fotoapparaten – dieser Anblick will festgehalten sein. Als der Zypriote uns und unser reges Interesse an ihm bemerkt, kommt er näher geritten. Großzügig gestattet der Hirte uns, sein Reittier zu fotografieren, auch wenn er selbst etwas Scheu vor den Kameras zeigt. Schließlich setzt sich unser Guide auf den Esel und lässt sich geduldig von allen ablichten. Vorbei kommende Autos, auf Grund ihres weißen Kennzeichens eindeutig als Einheimische zu identifizieren, halten neben uns und die Insassen greifen selbst zu ihren Kameras. Fraglich bleibt, ob sie den Hirten oder uns fotografieren.

Zypern-Essen

Tausend kulinarische Genüsse

Zeit wirds, wir wollen weiter. Der alte Mann nickt lächelnd in die Runde, führt seinen Esel ein Stück aus der Gruppe, hoppst aus dem Stand mit der Leichtigkeit jahrelanger Gewohnheit auf sein Reittier und sucht seine Herde zusammen.
Am Govenors Beach, dem Zielpunkt der heutigen Tour, führt uns Brett zur Fischtaverne Thalassa, deren wunderbar schattige Terrasse direkt am Meer liegt. Hier erwartet uns eine zypriotische Spezialität: eine Fisch Meze. Eine Meze ist kein einzelnes Gericht, sondern so etwas wie eine Spezialitätenplatte für mehrere Personen, die mit sämtlichen kulinarischen Köstlichkeiten der zypriotischen Küche aufwartet. Dabei wird zwischen Fisch- und Fleisch-Meze unterschieden. Unterschiedlichste Sorten Fleisch oder Fisch kommen gebraten, gebacken, gekocht auf unzähligen Tellern und Tiegeln auf den Tisch, aus denen sich jeder nach Belieben bedienen kann. In weiteren Schalen werden Dipps – Tzatziki darf hier natürlich nicht fehlen – und Oliven serviert. Es gehört zum Stolz und Selbstverständnis der Menschen hier, möglichst viele unterschiedliche Schalen aufzutischen und auf diese Art die Vielfalt der Küche zu demonstrieren.
Uns stecken zu diesem Zeitpunkt 35 Kilometer und 300 Höhenmeter in den Beinen. Irgendwie klingt das nicht nach viel mehr als die 25 Kilometer vom Vortag, doch wir sind alle verschwitzt und froh, dass wir uns in der schattigen Taverne niederlassen können. Offenbar tut auch das Klima einiges dazu, dass wir uns positiv ausgepowert fühlen. In diesem Restaurant bekomme ich, die ich mich dem Getier aus dem Meer gänzlich abgeneigt fühle, Haloumi serviert, der sich als der beste Grillkäse, den ich je gegessen habe entpuppt. Eine Erkenntnis, die sich schon als Ahnung im Café Aman ankündigte, trifft mich hier mit ganzer Wucht: Je besser der Haloumi, desto weniger quietscht er beim Verzehr …

Zypern-Strasse

Bremsen oder Augen zu und laufen lassen?

Fotografieren und Videoaufnahmen sind im Inneren des Klosters Machaira verboten, klärt uns Brett vor der Besichtigung auf. Schilder, die auf dieses Verbot hinweisen, gibt es hier nicht. Es ist selbstverständlich, dass die religiösen Empfindlichkeiten nicht durch trampelnde Touristenmassen verletzt werden. Überhaupt: Den Massenandrang, den man von so manchen Urlaubszielen kennt, gibt es hier nicht. Viel öfter sind wir von Einheimischen umgeben, kein großes Trara, keine Touristenabzocke: Wer sich das Kloster ansehen möchte, ist herzlich willkommen und wird vielleicht gebeten, einen Umhang über die als zu kurz empfundene Kleidung zu werfen. Wer nicht will, darf gern weiter gehen. Auf Marktschreier-Mentalität treffen wir auch hier nicht.
Das Kloster am Berg Machaira ist Startpunkt unserer letzten Ausfahrt auf Zypern. Entsprechend schnell sind die Radenthusiasten auch wieder aus dem von einer frommen Bruderschaft noch immer betriebenen Kloster heraus und scharren mit den Cleats. Dabei bietet das auf rund 870 Metern über dem Meer liegende Gemäuer eine Pracht, die dem nicht orthodoxen Betrachter doch einiges Staunen abringt. Der Hauptraum der Basilika ist nur schwach ausgeleuchtet, es scheinen einzig Kerzen zu brennen und trotzdem blenden die mit Gold überzogenen Kronleuchter, Ikonen und Bilderrahmen den Eintretenden. Mir scheint, der ganze Raum bestehe nur aus Gold. Die Gläubigen Besucher der Basilika gehen von Heiligenbild zu Heiligenbild und küssen oder berühren jedes einzelne von ihnen.
Mindestens ebenso staunenswert wie die Basilika selbst ist die Legende, die sich um ihre Entstehung rankt: Ein unbekannter Eremit brachte während des Bildersturms in Kleinasien im 8. Jahrhundert heimlich eine Ikone der Jungfrau Maria nach Zypern und zog sich samt dieser in eine Höhle im Troodos Gebirge zurück, bis er dort starb. Erst etwa 400 Jahre später, um 1145 nach Christus, wurde die durch dichte Büsche verborgene Höhle von zwei weiteren mit der göttlichen Gnade gesegneten Einsiedlern entdeckt, Neofytos und Ignatios, so ihre Namen. Eine göttliche Hand reichte den beiden Eremiten ein Messer, mit dem sie das Dickicht vor der Höhle wegschneiden und sich dem geretteten Heiligenbild der Jungfrau nähern konnten. So erhielt die Ikone den Namen „Machairiotissa“ oder „Machaira“, abgeleitet vom griechischen Wort machairi, das Messer bedeutet. An diesem Ort wurde später das Kloster gleichen Namens erbaut, dass nun die Ikone, eine Sammlung alter Bücher und Manuskripte und andere religiöse Artefakte birgt.
Nach diesem kulturellen Kurztrip brechen wir zu unserer letzten Tour auf Zypern auf! Diesmal gehts gefühlt die meiste Zeit bergab, zuerst entlang der kaum befahrenen, glatt asphaltierten Straße, die uns auf Atem raubende Höchstgeschwindigkeiten katapultiert. Lythrodontas, das Ziel dieser Tour, liegt rund 450 Meter niedriger als das Kloster. Doch nach einigen Kilometern asphaltierter Abfahrt grinst Brett, kündigt an, dass das so nicht weiter geht – und leitet uns an einem Picknickplatz in anspruchsvolleres Gelände. Der Einstieg nötigt mir Flachlandasphaltradler gehörigen Respekt ab und so bremse ich mich denn mehr den staubigen Schotterhang hinunter, als dass ich die Abfahrt genieße. Die Freude setzt ein, als ich diesen „Abhang“ sturzfrei hinter mir habe. Die weitere Strecke ist moderater, aber ebenso staubig und übersät mit tückischen Steinbrocken, die mich zum Schlingern und Rutschen bringen. Immer wieder gibt es Anstiege, an denen nicht nur ich absteigen und schieben muss. Und immer wieder Abfahrten, die mich vor die Entscheidung stellen: bremsen oder Augen zu und laufen lassen. Meist entscheide ich mich für ersteres, schimpf mich einen Feigling und schwöre mir jedes Mal, endlich ein Fahrtechnik-Seminar zu besuchen. Am besten auf Zypern …

Zypern-Fahrrad

Radtouren auf Zypern

Auf Zypern gibt es eine Reihe von Fahrradzentren wie Zypern Bike oder Bike Cyprus, die Mieträder, Informationen rund um Radwege und Streckenzustand und geführte Touren anbieten. Besonders für Mountainbiker, die sich abseits ausgeschilderter Routen bewegen möchten, ist ein ortskundiger Guide empfehlenswert. Gut ausgeschilderte Strecken finden sich vor allem im Troodos-Gebirge, zudem gibt es den Europäischen Fernwanderweg E4 mit einer Länge von 539 Kilometern, der auch mit dem Rad sehr gut zu fahren ist. Er führt von den Stränden bei Larnaka über den Kiona Gipfel und das Troodos-Gebirge an die Westküste Zyperns.
Rennradfahrer profitieren vom gut ausgebauten Straßennetz Zyperns, das auch schon so mancher Profi für sich entdeckt hat. Nicht ohne Grund finden auf der Insel diverse Bikecamps statt.
Die Cyprus Tourism Organisation gibt eine Broschüre mit Fahrradrouten heraus, die unter www.visitcyprus.com heruntergeladen werden kann.

Bildnachweise:
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1 Kommentar

  1. Für uns Radfahrer ist Zypern eine echte Alternative zu Mallorca . . . sehr empfehlenswert . . . dieser Bericht macht Lust auf mehr 😉

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